Osterburg bei Henfstädt

Wenn ich in den Urlaub fahre, sehe ich mir auch immer gerne Burgen und Schlösser der jeweiligen Gegend an. Aber man muss gar nicht weit weg fahren um solche Geschichtsträchtigen Mauern zu finden.

So habe ich mir nun die Ruine der Osterburg bei Henfstädt einmal angeschaut und war durchaus angetan über das was ich sah. Sehr viel ist von dieser Burg heute nicht mehr zu sehen, der Verfall dauerte zu lange aber was in den letzten Jahren freigelegt und restauriert wurde ist doch beachtlich und lässt erahnen das da ein Imposantes Bauwerk gestanden hat. Die Burg ist nur 10 Minuten Fußweg vom Ort Henfstädt entfernt. Der Weg dorthin ist gut begehbar aber in einigen Teilen doch recht steil. Im Vorfeld der Burg laden einige Sitzgruppen zu einer kleinen Rast ein. 

Eine Hinweistafel vor der Burg gibt einen kleinen geschichtlichen Einblick über die Zugehörigkeit der Burg.

Der Südostturm hat mit 5,90m den größten Durchmesser der noch erhaltenen 3 Wehrtürme.

 

 

Blick vom Südostturm zum Ostturm mit Mauerresten und obenauf dem Bergfried.

 

 

 

Noch ein Blick vom Ostturm entlang der Mauer zum Südostturm.

 

 

 

Der Nordwestturm ist eines der wenigen erhaltenen Gebäudeteilen und hat eine Höhe von 12 m ohne Dach und einen Basisdurchmesser von 5 m.

 

 

Der Bergfried ist das älteste noch erhaltene Bauwerk der Burg. Aufgrund seiner Architektur ist er in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts zu datieren.

 

 

Keine Burg ohne Brunnen. Der Brunnen liegt gegenüber dem Bergfried innerhalb der Kernburg. Im lauf der Jahrhunderte war er mit Bauschutt verfüllt worden. Mit Hilfe eines Hightech Baggers wurde er bis zu einer tiefe von 10,50 m freigelegt.

 

Ein schönes Stück Geschichte was sich da im Wald verbirgt und die Osterburg ist allemal einen Besuch wert.

 

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